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Sascha Fischer


Alumni des Monats November 2023
Sportagent / Partner Heusler Werthmüller Heitz

Sascha Fischer begann seine berufliche Karriere als Lehrling im Strassenbau bei einem in Basel ansässigen und landesweit tätigen Bauunternehmen. Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung zum Strassenbauer EFZ absolvierte er verschiedene Weiterbildungen, die ihn schließlich im Alter von 31 Jahren zur Position des Regionalleiters der Kundenabteilung bei der Erne AG in Basel führten.

Sascha Fischer zeichnet sich nicht nur als Experte im Baubereich aus, sondern auch als leidenschaftlicher Unterstützer der Jugend. Bereits in jungen Jahren wurde er zum Prüfungsexperten für Strassenbauer und engagierte sich als Delegierter der Industrie- und Handelskammer Aargau (AHIK) im Vorstand der Berufsbildungsorganisation ASK! des Kantons Aargau. Sein Herz schlägt für die Belange des Berufsnachwuchses in seiner Branche.

Im Alter von 32 Jahren entwickelte und erfand er zusammen mit einem damaligen Partner ein Produkt für den Strassen- und Tiefbau, patentierte die Idee und gründete das Start-up Fleyg AG. Nach einem erfolgreichen Start in der Schweiz expandierte der junge Unternehmer mit der Fleyg AG in weitere sechs Länder in Europa sowie nach Australien. Gleichzeitig wurde er Partner in der Sport- und Wirtschaftsberatungsagentur Heusler Wertmüller Heitz AG und engagierte sich im Bereich Fußball. In dieser Agentur, die unter der Leitung des ehemaligen Wirtschaftsanwalts und FC Basel Präsidenten Bernhard Heusler steht, etablierte sich das junge Unternehmen im Markt und führte namhafte Transfers durch und beriet den Schweizer Fussballverband sowie einige Fussballclubs.

Im Jahr 2021 schloss Sascha Fischer die CAS Sportmanagement-Weiterbildung an der Universität St. Gallen erfolgreich ab, was sein Engagement für persönliches Wachstum und berufliche Entwicklung unterstreicht.

Doch nicht nur beruflich, auch auf persönlicher Ebene setzte er sich für kontinuierliche Weiterentwicklung ein. Im Jahr 2018 absolvierte er ein 2-monatiges Volontariat bei der NAG-Stiftung in Katmandu, Nepal. Die NAG-Stiftung ist eine gemeinnützige Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, benachteiligten Strassenkindern in Nepal die Möglichkeit zu bieten, sich nach europäischem Vorbild zu bilden und auf ein mögliches Berufsleben vorzubereiten. Dabei fungierte Sascha Fischer als "Allrounder", indem er Aufgaben von baulicher Natur bis hin zum Sportunterricht übernahm.

In seinen eigenen Worten reflektiert er die Zeit in Nepal: "Die Erfahrungen in Nepal haben mich als Mensch tiefgreifend geprägt. Es war eine Offenbarung zu sehen und zu spüren, wie wenig ich zum Glücklichsein wirklich brauche. Diese Erfahrung hat mich geerdet und mir einmal mehr bewusst gemacht, wie privilegiert meine eigene Kindheit und Jugend war. Die aufrichtige Herzlichkeit, die mir von den Menschen im Waisenhaus entgegengebracht wurde, war schlichtweg überwältigend."

Frage 1: Hallo Sascha, es gibt den Spruch vom «Tellerwäscher zum Millionär». Trifft das auch auf deinen Werdegang zu, wenn man sieht, welch beachtliche Karriere du hingelegt hast?

Generell ging es mir nie primär um das Monetäre, sondern vielmehr darum, mich als Mensch weiterzuentwickeln und basierend auf meinen Fähigkeiten und Interessen den optimalen Karriereweg einzuschlagen. Wenn dieser am Ende (da bin ich noch nicht) auch noch kommerziell erfolgreich ist, umso besser.

Frage 2: Während deiner Karriere in der Baubranche warst du ein engagierter Unterstützer der Jugend im Bereich Berufsausbildung. Wie gelang es dir, deine Leidenschaft für die Förderung des Berufsnachwuchses in der Bauindustrie zu entdecken?

Getrieben von Dankbarkeit und inspiriert von meinen eigenen Mentoren, wollte ich aufstrebenden Talenten die Möglichkeit bieten, sich mit jemandem auszutauschen, der sich vor Kurzem in einer ähnlichen Position befand und “ihre Sprache“ spricht. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen erkannte ich die Herausforderungen, sich in dieser Branche zu orientieren und dauerhaft Freude am Beruf zu finden. Oftmals liegen zwischenmenschlichen Problemen auf Baustellen zugrunde, die auf einem Generationen- oder Anspruchskonflikt basieren. Durch gute Kommunikation kann diesen jedoch effektiv entgegengewirkt werden. Ein weiteres Motiv war die Liebe und die Berufsromantik, die ich als schützenswert empfand.

Frage 3: Mit deinem Start-up Fleyg AG hast du bereits diverse Preise abgeräumt – u. a. eine Top 4-Platzierung an der Swiss Innovation Challenge 2018 oder der Top 3 Platzierung in einem Jung-Unternehmer-Award in der Nordwestschweiz. Eine Bestätigung für deine jahrelange, harte Arbeit?

Ja, die erhaltenen Auszeichnungen sind für mich nicht nur eine Bestätigung meiner jahrelangen Arbeit, sondern auch eine Anerkennung für das Engagement der Menschen, die mich unterstützt/ gefördert haben und an die Innovationskraft unseres Start-ups glauben. Solche Preise motivieren mich, weiterhin nach Fortschritt zu streben und innovative Lösungen für die Herausforderungen unserer Branche zu entwickeln.

Frage 4: Du hast bemerkenswerte Erfolge in der Geschäftswelt erzielt, während du gleichzeitig in gemeinnützigen Projekten engagiert warst. Wie schaffst du es, eine Balance zwischen deinem Geschäftsleben und sozialen Verpflichtungen zu finden?

Für mich war es stets ein Privileg, zu helfen und anderen an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen und damit Gutes zu bewirken. Oftmals geht es dabei nicht um monetäre Hilfe, sondern darum, für andere Menschen da zu sein und sie mental zu unterstützen. Die Erkenntnisse aus diesen Projekten haben mich als Mensch und Jungunternehmer kontinuierlich gestärkt, sodass ich nie das Gefühl hatte, alles ausbalancieren zu müssen.

Frage 5: Auf der einen Seite bist du Gründer eines Start-ups für kostengünstige und nachhaltige Auffahrtsrampen aus Recyclingkautschuk, auf der anderen Seite erfolgreicher Sportmanager. Eine Kombination, die ein wenig untypisch ist, oder nicht?

Auf den ersten Blick mag es so erscheinen. Doch bei genauerer Betrachtung wird deutlich, dass beide Tätigkeitsfelder auf dem gemeinsamen Fundament liegen, innovative Lösungen zu entwickeln. Ob in der Welt der Bauindustrie oder im Sportmanagement, mein Ziel ist es stets, nachhaltige und erfolgreiche Wege für Menschen, Unternehmen und Clubs mitzugestalten, die sich kontinuierlich weiterentwickeln wollen. Diese vermeintliche Unvereinbarkeit erweist sich letztlich als eine synergetische Verbindung zweier Leidenschaften, die durch den gemeinsamen Antrieb für Innovation, Erfolg und Entwicklung verbunden sind.

Frage 6: Welche besonderen Projekte oder Initiativen hast du innerhalb der Agentur vorangetrieben, die dir persönlich am Herzen liegen?

Jeder Sportler hat seine Grenzen, die oft nicht auf der technischen oder physikalischen Seite bis an die äußerste Grenze ausgereizt sind, sondern auf der mentalen Ebene. Als Agentur können wir einen entscheidenden Einfluss darauf nehmen oder zumindest in die richtige Richtung lenken. Technisch und taktisch lernen die Sportler schließlich bei ihren Clubs. Selbstredend, dass auch die Clubs mit Mentaltrainern arbeiten, allerdings könnte man dies in den meisten Fällen optimieren. Daher legen wir einen bedeutenden Schwerpunkt auf die mentale Weiterentwicklung der jungen aufstrebenden Fußballprofis. Als eine der ersten Agenturen setzen wir intensiv auf die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Start-up Football Leverage, das herausragende und durchdachte Arbeit im Bereich Mentalcoaching leistet, u.a. mithilfe einer eigens konzipierten App.

Frage 7: Du hast den CAS Sportmanagement im Jahr 2021 erfolgreich abgeschlossen. Inwiefern hat diese Weiterbildung deine Sichtweise auf die Sportbranche und ihre Verbindung zur Wirtschaft verändert?

Meiner Meinung nach sind es die gleichen Kompetenzen, die entscheidend sind, um erfolgreich zu sein, ganz gleich, ob man ein börsennotiertes Unternehmen oder einen Sportclub leitet. Das CAS Sportmanagement-Programm vermittelt diese vielfältigen Werte, Kompetenzen und Ansichten auf eine unglaublich praxisnahe Weise mit kompetenten und glaubwürdigen Dozenten sowie Lehrinhalten.

Frage 8: Hast du konkrete Erkenntnisse oder Fähigkeiten während des CAS Sportmanagement erworben, die sich als besonders wertvoll für deine berufliche Laufbahn erwiesen haben?

Der Lehrgang zum Thema “Digitalisierung in Sportunternehmen“ hat einen nachhaltigen Einfluss auf meine Perspektive genommen und mich tiefgehend für die Herausforderungen und Möglichkeiten der modernen Technologien im Sportbereich sensibilisiert. Die erworbenen Erkenntnisse haben nicht nur meine Sichtweise erweitert, sondern auch einen konkreten Antrieb zur Zusammenarbeit mit Football Leverage geschaffen. Durch die Integration digitaler Lösungen und Datenanalyse in unsere Arbeit können wir nicht nur die Leistung unserer Athleten besser verstehen, sondern auch relevante Erkenntnisse gewinnen, die auf andere Aspekte des Sportmanagements übertragbar sind. Diese Synergien ermöglichen uns eine holistische Herangehensweise an die Förderung junger Talente und die Optimierung von Sportorganisationen.

Frage 9: Angesichts deiner breiten beruflichen Erfahrungen: Welchen Weg siehst du für deine zukünftige berufliche Entwicklung, sowohl im Bereich der Bauwirtschaft als auch im Sport und der Beratung?

In Zukunft werde ich meinen Fokus verstärkt auf den Sportbereich legen. Für unser Start-up Fleyg konnten wir einen äußerst kompetenten und zielstrebigen Geschäftsführer/Teilhaber gewinnen, der bereits jetzt operativ den Großteil der Arbeit übernimmt.

 

Vielen Dank für das spannende Interview, lieber Sascha.

 

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